Was ist Chirotherapie?

Mit Chirotherapie/ Manueller Therapie erkennt und behandelt man Funktionsstörungen am Bewegungssystem, dem Nervensystem und den inneren Organen. Viele körperlichen Beschwerden sind auf Fehlstellungen/-haltungen oder Blockaden von Gelenken zurückzuführen (in erster Linie von Gelenken der Wirbelsäule) und können dementsprechend durch Wiederherstellung der gestörten Gelenkfunktion behandelt werden. Die Auswirkungen der Gelenkblockaden wird über Reflexbögen erklärt, also Nervenverbindungen, die von dem Gelenk über die Wirbelsäule/Rückenmark zu den erkrankten Organen verlaufen.

Die Ursachen der Blockaden sind vielfältig, u. a. durch strukturelle Gelenkveränderung (z.B. Unfallfolgen, Arthrosen) und/oder durch Fehlbelastung und Überlastung tragender Gelenke an der Wirbelsäule und den Extremitäten bedingt.

Hierbei handelt es sich nicht um „ausgerenkte“ Wirbel, sondern um verhärtete und verspannte Muskulatur. Vergleichbar mit einer Schublade, die eingeklemmt ist, machen die Muskeln das Gelenk unbeweglich. Das führt zu Nervenreizungen, die wiederum die Muskelspannung erhöhen, aber auch in die Umgebung ausstrahlen. So kann ein verspannter Hals unter anderem Schulterbeschwerden, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle oder Sehstörungen hervorrufen. Mit der Chirotherapie kann man durch gezielte Handgriffe die Blockade lösen, dabei wird der Nervenreiz für einen kleinen Moment unterbrochen, die Muskelspannung sinkt und das Gelenk wird frei.

Für die Behandlung mittels Chirotherapie sind insbesondere geeignet:

  • Bewegungsstörungen der Wirbelsäule
  • Kopf- und Nackenschmerzen
  • Kreuzschmerzen
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Tennisellenbogen
  • Hand- und Fußgelenksschmerzen
  • sogenannte Sehnenscheidenentzündungen
  • sogenannte Fersenspornbeschwerden
  • Wadenkrämpfe